Schutz des Biotopes HÄRLE bei Fridingen/Donau

Blick vom Bergsteig-Wanderparkplatz nach Nordosten in den Donautaleingang

Der Arbeitskreis Fridingen des Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. setzt sich für die Erhaltung des wertvollen Biotopes Härle bei Fridingen ein. Obwohl als Vogelschutz- und FFH-Gebiet vorgeschlagen, wurde es aus der Meldung nach Brüssel wieder herausgenommen. Die Begründung ist darin zu sehen, daß dieses Gebiet als Bauland erschlossen werden soll.

Das Härle ist jedoch bestens geeignet, besonders wegen seiner Nähe zum bestehenden Naturschutzgebiet "Stiegelefels", als Pufferzone zur bestehenden Bebauung zu dienen. Das Härle enthält nicht weniger als 18 Biotope nach § 24a des Naturschutzgesetzes, die durch die geplante Bebauung zum großen Teil zerstört werden würden. Das Härle ist außerdem das einzige Naherholungsgebiet der Stadt Fridingen, das zu Fuß erreichbar ist.

Die AG Fridingen des BNAN hat alle Behörden und Mandatsträger auf diese Umstände aufmerksam gemacht. Allerdings vergebens. Aus diesem Grunde war es notwendig, bei der Kommission in Brüssel Beschwerde einzulegen.

 

Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Stiegelefels, im Hintergrund der Schänzle-Fels

Die Gemeinde Fridingen, die bereits jetzt durch Änderung des Landschaftsplanes vollendete Tatsachen schaffen will, muß sich auf einen längeren Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang gefaßt machen.

Im Sommer 2003 sind umfangreiche Protestmaßnahmen zur Erhaltung dieses landschaftlich grandiosen Donaultaleinganges flussabwärts von Fridingen geplant. Wenn auch Sie sich beteiligen wollen, melden Sie sich bei der Adresse der AG Fridingen. Wir stehen auch zu weiteren Auskünften gerne bereit.